Neben dem Sport gibt es auch noch andere sehr wichtige Dinge im Leben. Aus diesem Grund engagieren wir uns für soziale Projekte. 


Heart Racer Team e.V.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt Kinder zu unterstützen, denen es nicht so gut geht wie uns. Wir sind engagierte Sportler, die über den Sport hinaus etwas bewegen möchten. Mitmachen kann jeder!

Katja Schumacher ist Mitbegründerin und unterstützt mit Ihrer Triathlonakademie das Heart Racer Team. 

weitere Infos zum Team findet Ihr HIER


IronKids - Kindertriathlon

Der Sport macht nicht nur Spass und ist gesund. Beim Triathlon ist jeder ein Sieger. Sich einer Herausforderung stellen, sich darauf vorbereiten und diese dann bewältigen ist eine tolle Erfahrung.

Damit auch Kinder und Jugendliche diese Erfahrungen machen können habe ich  schon vor 11 Jahren den Heidelberger Kindertriathlon ins Leben gerufen. Heute organisiere ich den Triathlon zusammen mit meinem tollen Team und im letzten Jahr waren 150 Kinder und Jugendliche im Alter von 8-17 Jahre am Start.



Rojesch

von Miriam Jaeneke

 

Rojesh lebt im Karuna Kinderhaus in Nepal und ist das Patenkind des Ironkids Kindertriathlons.  „Es war immer mein Wunsch, etwas für Kinder zu tun“, erklärt Katja Schumacher. Sie machte so viele Sponsoren für den Kindertriathlon ausfindig, dass ein Gutteil der Einnahmen durch die Startgelder der zuletzt über 150 teilnehmenden Kinder übrig war. Ein guter Zweck dafür wurde gesucht – und mit dem Verein „Future for Nepal`s Children“ (FUNECH) alsbald gefunden. „Was mich davon überzeugt hat, diese Organisation zu unterstützen, ist, dass ich das Ehepaar kenne. Ich weiß, dass jeder Euro, den wir spenden, auch dort ankommt“, begründet Katja Schumacher ihre Wahl.
Das Ehepaar, das sind Manfred und Martina Brenneisen aus Weinheim. Sie kamen 2004 nach Nepal,  um ein Mädchen zu adoptieren. Und waren schockiert. Über die sozialen Verhältnisse im Land, über die Armut in den Waisenhäusern. Aber sie waren auch zutiefst berührt vom Strahlen und Lebenswillen der Kinder.
Noch am selben Abend beschlossen sie, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den fast vergessenen Kindern in diesem fast vergessenen Entwicklungsland zu helfen. Sind die Erwachsenen in Nepal arm, sind die Kinder vergleichsweise oft arm dran. So wie Kanchhiwar, von Geburt an behindert, die man verwahrlost und in schmutzige, stinkende Lumpen gewickelt in einem Verschlag fand. Dank der Initiative von Manfred und Martina Brenneisen geht sie heute in die Schule und bekommt Physiotherapie, sie ist warmherzig und stets gut gelaunt.
Noch bevor Brenneisens wussten, dass die Adoption gelingen und bald Malika bei ihnen ein neues Zuhause finden würde, hatten sie FUNECH ins Leben gerufen, um vielen nepalesischen Kindern ein besseres Zuhause bieten zu können.
In wenigen Jahren haben sie vor Ort viel bewegt. In der Nähe der Hauptstadt Kathmandu bauten sie das „Karuna Kinderhaus“, in dem auch Rojesh lebt. Das dreigeschossige, erdbebensichere Gebäude für bis zu 60 Kinder verfügt über eine Wasseraufbereitungsanlage, einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung und eine Solaranlage für warmes Wasser unabhängig vom labilen Stromnetz. Es gibt einen PC- und mehrere Unterrichtsräume, Bildung wird großgeschrieben.
In Nepal als einem der rückständigsten asiatischen Länder mit traditionellen Familienhierarchien und hinduistischem Kastensystem ist insbesondere Frauen der Zugang zu Bildung und Chancengleichheit erschwert. Daher sind die Waisen, Sozialwaisen oder anderweitig Benachteiligten im „Karuna Kinderhaus“ auch überwiegend Mädchen. Um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen, will der Verein ihnen eine gute Ausbildung zuteil werden lassen. Die Analphabetenrate in Nepal ist hoch, nur 40 Prozent können lesen und schreiben. Von 1000 Kindern werden 700 eingeschult, gerade 40 davon erreichen einen Abschluss auf Realschulniveau. Zwei von 1000 absolvieren ein Studium.
Die Möglichkeit zu studieren soll auch Rojesh bekommen. Die Acht- oder Neunjährige – das Geburtsdatum ist unbekannt – geht in die zweite Klasse der St. Xavier`s High School in Godavari, ihre Noten sind gut. Ihr Vater musste von seinem Lohn als Wachmann eine fünfköpfige Familie durchbringen, da blieb kein Geld für die Ausbildung der intelligenten Tochter. So kam Rojesh ins „Karuna Kinderhaus“.  Am 14.04.2010 begann hier ihr neues Leben. Karuna, das heißt „Haus der Hoffnung“. Grund zur Hoffnung gibt es allemal, nicht zuletzt dank der Spende durch den Ironkids Kindertriathlon, mit der schon im zweiten Jahr Rojeshs Schulgeld finanziert werden konnte. 315 Euro sind das jeweils, mit 1375 Euro könnte zudem die Unterbringung im Kinderhaus für ein Jahr bezahlt werden. Diesen Betrag 2012 aufzubringen, hat Katja Schumacher sich zum Ziel gesetzt, dafür will sie weitere Sponsoren finden.
Für die Kinder, die beim Triathlon mit dabei sind, ist Rojesh „ihr“ Patenkind. „Wir sind da nur die Vermittler“, sagt Schumacher. Von den acht- bis 17-jährigen Teilnehmern bekommt Rojesh Postkarten zu Weihnachten, die Familie Brenneisen zu ihrem Nepal-Besuch mitnimmt. „Die Teilnehmer sollen ein Bewusstsein dafür bekommen, dass es anderen Kindern nicht so gut geht wie ihnen“, erklärt Katja Schumacher die Idee hinter der Aktion, mit der die Kinder nicht nur sich selbst durch den Sport Gutes tun, sondern auch einem anderen Kind. Einem, das nicht so privilegiert ist wie sie.


Benefizlauf in der Jugend Vollzugsanstalt Schifferstadt

" Jetzt machen wir was Gutes, sonst haben wir immer nur Scheiß gemacht"

Jugendliche in der Jugendvollzugsanstalt Schifferstadt laufen am 18. August 2012 für das Kinderhospiz Sterntaler. Pro gelaufener 400m Runde wird ein Euro gezahlt. 

Viele der Jungs sind noch nie in ihrem Leben gelaufen, erst in Knast laufen sie. Auf einer 400m Bahn lief im letzten Jahr einer der Jungs 107 Runden: bei 30 Grad - kein Schatten- immer im Kreis - für andere Kinder.

Das Kinderhospiz Sterntaler begleitet schwerstkranke Kinder in ihren letzten Tagen. Zusammen mit Ihrer Familie sollen sie Hilfe bekommen, auf diesem schwierigen Weg.

Die Idee zum Benefizlauf kam von 2011 Harry Kern, der das Lauftraining in der Jugendvollzusanstalt leitet, und vielen Jungs damit hilft mit Ihrer Situation fertig zu werden - und zu spüren was sie mit Einsatz erreichen können. Zum Beispiel schafften Sie es 2009 zum Finale des von Dieter Baumann ins Leben gerufene "Jugend bewegt sich über Grenzen". mehr 

Bis zum 18. August wird weiter fleißig trainiert, es gibt schon einen weiteren Anwärter auf der den Rekord von 107 Runden brechen möchte und so helfen. 

Unser Ziel ist es 1000 Runden und damit 1000 Euro beizutragen. Wer also mitlaufen möchte, bitte meldet Euch bei mir. Am 18 August um 12 Uhr geht es los ! 

INFOS: katja(at)ks-triathlonakademie.de

 

Der Benfizlauf findet in der Jugendvollzugsanstalt Schifferstadt (Rudolf-Diesel-Straße 15, 67105 Schifferstadt) auf einer 400m Aschenbahn statt. Bitte Ausweis mitbringen. Handys sind in der Anstalt nicht erlaubt.